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Wieder zurück im Hochsprung-Geschäft

Samstag, 13. Juni 2009 17:24

Nach knapp eineinhalb Monaten Verletzungspause hat sich Kimberly Jeß (LG Rendsburg/Büdelsdorf) bei der BLV-Juniorengala in Schweinfurt zurückgemeldet. Mit 1,72 Metern blieb die Hochsprung-Juniorenweltmeisterin des Vorjahrs zwar deutlich unter ihren Möglichkeiten, doch nach Bäderriss und Knochenabsplitterung im Sprunggelenk fehlten der 17-Jährigen noch Dutzende Technikeinheiten, um wieder Höhen über 1,85 Meter anzugreifen.

„Seit fünf Tagen kann ich erst wieder springen. Das hat gerade einmal gereicht, um den Anlauf ungefähr abzustimmen”, sagte die Deutsche Jugendmeisterin. Dass Jeß das Springen aber nicht verlernt hat, sahen die Zuschauer bei den Versuchen über 1,75 Meter. Dreimal war die Schülerin (Bestleistung 1,91 Meter) klar drüber und riss dann doch noch mit den Hacken. „Da hat man klar gesehen, dass es mit der Technik noch nicht passt. Viel wichtiger für mich ist aber, dass mein verletzter Fuß gehalten hat und ich nun wieder mit voller Kraft springen kann”, sagte Jeß.

Überraschend entschied den Wettkampf Alina Bisenbach (LG Rhein-Wied) mit 1,78 Metern für sich. Gemeinsam auf Platz zwei landeten Jeß und Nadja Kampschulte (TG Harkot Wetter). Alle drei Springerinnen haben schon die Norm für die U18-WM in Brixen (Italien; 8.-12. Juli) gemeistert. Nun wird in den kommenden Tagen der Deutsche Leichtathletik-Verband entscheiden, welche Athletinnen die beiden Startplätze in Brixen belegen werden.

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Längere Pause nach Bänderriss

Freitag, 8. Mai 2009 23:05

Glück im Unglück für Kimberly Jeß: Die Hochspringerin der LG Rendsburg/Büdelsdorf hat sich beim Sportfest in Kiel am 1. Mai nicht so schlimm verletzt wie zunächst angenommen. Wie eine MRT-Untersuchung nun ergab, hat sich die Junioren-Weltmeisterin zwar das vordere Außenband im rechten Sprungfuß gerissen, doch schon in knapp zehn Tagen kann sie wieder spezifisch trainieren. Bis dahin darf sie den Fuß nicht belasten, sodass Radfahren und Stabilisationsprogramme auf dem Trainingsplan der 17-Jährigen stehen.

„Zuerst dachte ich, dass sogar der Knochen etwas abbekommen hat. Das hat sich aber nicht bestätigt. Auch die Schwellung im Fuß ging an den Tagen danach schon wieder deutlich zurück”, sagte Jeß. Die Schülerin war beim Aufwärmen für den Hochsprung-Wettkampf in Kiel umgeknickt und hatte gleich starke Schmerzen verspürt. Nach dieser Diagnose kann die Schleswig-Holsteinerin wohl schon wieder im Juni Wettkämpfe bestreiten. Auch ihr Start bei den U18-Weltmeisterschaften in Brixen (8. bis 12. Juli) ist nicht gefährdet.

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