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Längere Pause nach Bänderriss

Freitag, 8. Mai 2009 23:05

Glück im Unglück für Kimberly Jeß: Die Hochspringerin der LG Rendsburg/Büdelsdorf hat sich beim Sportfest in Kiel am 1. Mai nicht so schlimm verletzt wie zunächst angenommen. Wie eine MRT-Untersuchung nun ergab, hat sich die Junioren-Weltmeisterin zwar das vordere Außenband im rechten Sprungfuß gerissen, doch schon in knapp zehn Tagen kann sie wieder spezifisch trainieren. Bis dahin darf sie den Fuß nicht belasten, sodass Radfahren und Stabilisationsprogramme auf dem Trainingsplan der 17-Jährigen stehen.

„Zuerst dachte ich, dass sogar der Knochen etwas abbekommen hat. Das hat sich aber nicht bestätigt. Auch die Schwellung im Fuß ging an den Tagen danach schon wieder deutlich zurück”, sagte Jeß. Die Schülerin war beim Aufwärmen für den Hochsprung-Wettkampf in Kiel umgeknickt und hatte gleich starke Schmerzen verspürt. Nach dieser Diagnose kann die Schleswig-Holsteinerin wohl schon wieder im Juni Wettkämpfe bestreiten. Auch ihr Start bei den U18-Weltmeisterschaften in Brixen (8. bis 12. Juli) ist nicht gefährdet.

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Fünfkampf-Silber zum Geburtstag

Sonntag, 1. Februar 2009 13:22

Bei den Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Hamburg hatte Kimberly Jeß (LG Rendsburg/Büdelsdorf) ihr ganz persönliches Déja-vu-Erlebnis. Wie 2008 ging die Hochsprung-Spezialistin im Fünfkampf der B-Jugend als Führende ins abschließende 800-Meter-Rennen. Doch genauso wie vergangenes Jahr, als sie noch von den späteren U20-Siebenkampf-Weltmeisterin Carolin Schäfer abgefangen wurde, blieb Kimberly Jeß auch 2009 „nur“ Silber. Am Ende setzte sich Tilia Udelhoven (LAV Bad Godesberg) dank eines furiosen 800-Meter-Rennens, bei dem sie von Rang vier noch auf den Gold-Platz stürmte, mit 3753 Zählern noch knapp vor der U20-Weltmeisterin im Hochsprung (3705 Punkte) durch.

Der DM-Titel war nach den Kräfte zehrenden vier Hallenrunden für die Schleswig-Holsteinerin zwar dahin, doch richtig ärgerlich war Jeß einen Tag nach ihrem 17. Geburtstag nicht. „Ich habe mich seit Anfang der Woche mit einer Erkältung herumgeschlagen. Da ist die Spritzigkeit ziemlich auf der Strecke geblieben.“ Deshalb versuchte es die Norddeutsche auch gar nicht, Tilia Udelhoven über 800 Meter zu folgen. Am Ende verlor Kimberly Jeß (2:44,70 Minuten) zwar knapp 22 Sekunden auf die neue Titelträgerin, doch hielt sich damit die DM-Dritte Ramona Pitan (Ellwangen, 3646 Punkte) und Johanna Krönes (Neubrandenburg, 3552 Punkte) klar in Schach.

Nach dem Ausflug zum Mehrkampf konzentriert sich Jeß wieder auf ihre Spezialdisziplin. Bei der Jugend-DM in zwei Wochen in Neubrandenburg startet die U20-Weltmeisterin nicht nur als Titelverteidigerin, sondern natürlich auch als klare Favoritin. Schließlich hat der Youngster in dieser Hallensaison bereits mit 1,91 Metern den Deutschen Jugendrekord eingestellt. Nach den 1,81 Metern beim Hamburger Fünfkampf soll es dann wieder ein bisschen höher hinausgehen.

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1,90 Meter: Hochsprung-Hausrekord im Siebenkampf

Samstag, 30. August 2008 21:31

14 Hochsprung-Wettkämpfe und einen Siebenkampf hat Kimberly Jeß in dieser Saison schon bestritten – und stets hatte sie dabei ihr Saisonziel von 1,90 Meter im Hinterkopf. Doch erst jetzt ganz zum Ende der Saison konnte die 16-Jährige von der LG Rendsburg/Büdelsdorf diese Marke realisieren – und das nicht bei einem hochkarätigen Hochsprung-Meeting, sondern im Rahmen der Siebenkampf-DM in Hannover.

Als alle anderen Athletinnen der B-Jugend bei der zweiten Disziplin schon längst ausgeschieden waren, nahm Jeß Höhe um Höhe, um sich dann sogar über 1,90 Meter zu schwingen. An dieser Marke hatte sich die Schülerin in diesem Jahr schon häufiger versucht, ihr Hausrekord stand bisher aber „erst“ bei 1,89 Metern. Zum Vergleich: Der Deutsche Rekord in der B-Jugend steht bei 1,93 Metern. Da Jeß noch dem jüngeren Jahrgang angehört, könnte sie vielleicht im nächsten Jahr sogar in diese Region vordringen.

Obwohl die Norddeutsche für ihren 1,90-Meter-Coup 1106 Punkte bekam und die Führung im Mehrkampf übernahm, sollte es nach sieben Disziplinen mit 5261 Punkten „nur“ zu Rang vier reichen. Traurig war die Junioren-Weltmeisterin im Hochsprung trotzdem nicht. „Ich habe gar nicht mit einer Medaille geliebäugelt. Ich weiß, dass ich den Wurfdisziplinen mit den Spezialistinnen nicht mithalten kann. Ein Platz unter den ersten Acht war realistisch. Das habe ich geschafft und ich freue mich natürlich über die 1,90 Meter“, erklärte die „Siebenkampf-Exotin“.

Die Spitzenposition gab Jeß nach der sechsten Disziplin, dem Speerwurf, ab. Dort verlor sie mit 34,26 Metern rund zwölf Meter bzw. 240 Punkte auf Carolin Schäfer. Die Friedrichsteinerin wurde mit 5424 Zählern ihrer Favoritenrolle gerecht. Schließlich war die Deutsche Meisterin im Juli in Bydgoszcz (Polen) Junioren-Weltmeisterin im Siebenkampf geworden. Im abschließenden 800-Meter-Lauf zogen auch Ina Tabea Skworyow (LG Sieg, 5326 Punkte) und Kira Biesenbach (TSV Bayer 04 Leverkusen, 5274 Punkte) an Jeß vorbei.

Doch nach ihrem WM-Titel bei den Junioren sowie Jugend-DM-Gold in der Halle und im Freien konnte die 16-Jährige das gut verkraften. Schließlich überquerte sie in Hannover nicht nur eine wichtige Marke im Hochsprung, sondern steigerte auch ihre Bestleistung im Siebenkampf (100 m Hürden: 14,62 s, Hochsprung: 1,90 m, Kugelstoß: 9,75 m, 100 m: 13,12 s, Weitsprung: 5,78 m, Speerwurf: 34,26 m, 800 m: 2:32,68) um 169 Punkte auf 5261 Zähler.

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