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Längere Pause nach Bänderriss

Freitag, 8. Mai 2009 23:05

Glück im Unglück für Kimberly Jeß: Die Hochspringerin der LG Rendsburg/Büdelsdorf hat sich beim Sportfest in Kiel am 1. Mai nicht so schlimm verletzt wie zunächst angenommen. Wie eine MRT-Untersuchung nun ergab, hat sich die Junioren-Weltmeisterin zwar das vordere Außenband im rechten Sprungfuß gerissen, doch schon in knapp zehn Tagen kann sie wieder spezifisch trainieren. Bis dahin darf sie den Fuß nicht belasten, sodass Radfahren und Stabilisationsprogramme auf dem Trainingsplan der 17-Jährigen stehen.

„Zuerst dachte ich, dass sogar der Knochen etwas abbekommen hat. Das hat sich aber nicht bestätigt. Auch die Schwellung im Fuß ging an den Tagen danach schon wieder deutlich zurück”, sagte Jeß. Die Schülerin war beim Aufwärmen für den Hochsprung-Wettkampf in Kiel umgeknickt und hatte gleich starke Schmerzen verspürt. Nach dieser Diagnose kann die Schleswig-Holsteinerin wohl schon wieder im Juni Wettkämpfe bestreiten. Auch ihr Start bei den U18-Weltmeisterschaften in Brixen (8. bis 12. Juli) ist nicht gefährdet.

Thema: News | Kommentare (1) | Autor: mbn

Sensation! Jeß gewinnt JWM-Gold

Donnerstag, 10. Juli 2008 21:39

Die Jüngste ist Größte! Kimberly Jeß ist bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Bydgoszcz (Polen) sensationell zu Gold gesprungen. Mit 1,86 Metern sicherte sich die 16-Jährige von der LG Rensburg/Büdelsdorf den Titel. Dabei profitierte sie von ihrer makellosen Bilanz bis zur Siegeshöhe. Drei Konkurrentinnen, die ebenfalls 1,86 Meter meisterten, hatten am Ende mehr Fehlversuche aufzuweisen und mussten sich der Jüngeren geschlagen geben.

„Nach der Qualifikation habe ich vielleicht mit einer Medaille geliebäugelt, aber nie an Gold gedacht“, erklärte Jeß und strahlte dabei übers ganze Gesicht. Mit stahlharten Nerven hatte sie die Konkurrenz im Griff und verwies die Bulgarin Mirela Demireva auf den Silberrang (ein Fehlversuch bei 1,82 Metern). Bronze wurde gleich zweimal vergeben. Lesyani Mayor (Kuba) und die Belgierin Hannelore Desmet stiegen gemeinsam aufs unterste Treppchen. Sie bezwangen die 1,86 Meter erst im zweiten Anlauf.

Obwohl die Schleswig-Holsteinerin zu den jüngsten Athletinnen der ganzen JWM zählt, bestach sie in Bydgoszcz durch enorme Konstanz. In der Qualifikation leistete sie sich keinen Patzer, im Finale erst bei 1,89 Metern, als sie schon aufgrund der Fehlversuchsregel im Vorteil war. Da sie als letzte der Top-Athletinnen an der Reihe war, konnte Jeß ihren letzten Sprung über 1,89 Meter sogar genießen. Niemand konnte sie mehr schlagen, da alle diese Höhe zuvor gerissen hatten.

Wie schon in der Qualifikation setzte sich im Finale das Favoritensterben fort. Sowohl die Russin Natylya Mamlina als auch Türkin Burcu Ayhan konnten nicht wie zuvor vermutet in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Diese Chance ließ sich Jeß nicht entgehen und holte Gold. Doppelt schön: Da die 16-Jährige erst dem ersten B-Jugend-Jahrgang angehört, kann sie 2010 das Unternehmen Titelverteidigung in Angriff nehmen.

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Locker ins JWM-Finale

Dienstag, 8. Juli 2008 15:41

Saubere Serie: Kimberly Jeß (LG Rendsburg/Büdelsdorf) reichten ganze vier Versuche, um in das Finale der Junioren-Weltmeisterschaft in Bydgoszcz (Polen) einzuziehen. 1,81 Meter nahm die 16-Jährige genauso im ersten Versuch wie 1,70, 1,74 und 1,78 Meter. Damit qualifizierte sich die Schleswig-Holsteinerin als geteilte Erste für die Entscheidung am Donnerstag.

„Im Finale will ich meine 1,88 Meter von Mannheim bestätigen“, sagte Jeß nach der gelungenen Qualifikation. Insgesamt zogen 13 junge Springerinnen ins JWM-Finale ein. Anstatt der zunächst geforderten 1,83 Meter genügten den Athletinnen 1,78 Meter – erzielt im zweiten Sprung und ohne vorigen Fehlversuch bei niedrigeren Höhen – für das Finale. Auch der zweiten deutschen Athletin, Anja Saumweber (TSV Dinkelscherben), reichten 1,78 Meter zum Weiterkommen. Neben Jeß wiesen auch die Belgierin Hannelore Desmet und Zoe Timmers (Australien) in der Qualifikation eine blitzsaubere Weste auf. Vier weitere Springerinnen meisterten 1,81 Meter im zweiten Anlauf.

Trotzdem sorgte die Qualifikation schon für einige dicke Überraschungen. Die 1,90-Meter-Springerin Ekaterina Bolschakowa (Russland) scheiterte am Dienstag mit 1,78 Metern und einem Fehlversuch zu viel. Auch Jessica Merriweather (USA) und die Südafrikanerin Marcoleen Pretorius, die 2008 schon jeweils 1,86 Meter übersprungen hatten, mussten schon vor dem Finale die Segel streichen. Die jahresbeste, Zhen Xingjuan (China, 1,91 Meter) und die Italienerin Serena Capponcelli (Italien, 1,87 Meter) waren in Bydgoszcz gar nicht am Start.

Damit gehört Jeß als jüngste Springerin endgültig zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärterinnen. Das JWM-Finale steht am Donnerstag, 17.20 Uhr, im frisch renovierten Stadion der polnischen Leichtathletik-Metropole auf dem Programm.

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