Beiträge vom Juli, 2008

Junioren-DM: Silber mit Bestleistung

Sonntag, 27. Juli 2008 20:36

Für Kimberly Jeß hat es bei der Junioren-DM nicht ganz zum Titel gereicht. Doch das konnte die Hochspringerin der LG Rendsburg/Büdelsdorf locker verkraften. Schließlich erzielte sie mit 1,89 Metern eine neue Freiluftbestleistung. Höher als die 16-Jährige sprang nur die Berlinerin Meike Kröger. Die sechs Jahre ältere Athletin überflog im zweiten Versuch die persönliche Bestleitung von 1,91 Metern.

Diese Marke blieb Jeß nur knapp verwehrt. Zweimal hatte sie die Latte bereits fast überquert und riss erst mit den Hacken. „Mein Versuch über 1,89 Meter war aber sogar noch ein Stück besser“, sagte Jeß. Dabei hatte es zu Beginn des Wettkampfes noch gar nicht so gut für den Youngster ausgesehen. Erst nach einigen Sprüngen bekam sie ihre Anlaufprobleme in den Griff.

Obwohl die U20-Weltmeisterin natürlich gern schon in Recklinghausen die 1,90-Meter-Marke geknackt hätte, ist diese „Schallmauer“ weiter ihr Ziel für dieses Jahr. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich in zwei Wochen beim U18-Ländervergleich mit dem polnischen Nachwuchs.

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Gold und Bronze bei Jugend-DM

Samstag, 19. Juli 2008 21:37

Da musste Kimberly Jeß mehr zittern, als ihr wahrscheinlich lieb war. Bei den Deutschen Jugendmeisterschafen in Berlin lag die Hochspringerin von der LG Rendsburg/Büdelsdorf in der entscheidenden Phase des B-Jugend-Finals für einige Zeit hinter Anja Saumweber (Reischenau), die 1,80 Meter im ersten Sprung nahm. Doch mit ihrem letzten Versuch über 1,83 Meter konterte die Junioren-Weltmeisterin. Die Latte blieb liegen und die 16-Jährige feierte ihre erfolgreiche Titelverteidigung.

„Trotz des JWM-Golds vor einer Woche ist dieser Titel etwas Besonderes für mich. Ich bin die beste B-Jugendliche in Deutschland und das freut mich“, sagte Jeß nach ihrem Gold-Sprung. Nachdem der Sieg sicher war – Saumweber war dreimal an 1,83 Meter gescheitert –, versuchte sich die Norddeutsche noch an 1,86 Meter. Doch diese Höhe, mit der sie in Bydgoszcz U20-Weltmeisterin geworden war, blieb im Olympiastadion nicht liegen.

Nicht einmal drei Stunden nach dem Hochsprung-Wettkampf schnürte Jeß erneut die Spikes – und flog im Weitsprung zu Bronze. Obwohl sie nur als achtbeste Athletin angereist war, lag die Schülerin mit 5,71 Metern bis zum sechsten Versuch sogar auf dem Silberrang. Dann sprang aber die Potsdamerin Nadja Bahl noch zwei winzige Zentimeter weiter und an Jeß vorbei. Klar die stärkste Weitspringerin war in Berlin Angelina Sattler von den Halleschen Leichathletik-Freunden. Sie landete exakt bei 6,00 Metern und hätte mit allen sechs Sprüngen den Titel geholt.

Nach den beiden Wettkämpfen gab es für Jeß noch eine besondere Überraschung. Die „Freunde der Leichtathletik“ ehrten die U20-Weltmeisterin und Kai Grüner (Kulmbach), den Deutschen Jugendmeister im Diskuswurf, für herausragende Leistungen in der B-Jugend.

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Sensation! Jeß gewinnt JWM-Gold

Donnerstag, 10. Juli 2008 21:39

Die Jüngste ist Größte! Kimberly Jeß ist bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Bydgoszcz (Polen) sensationell zu Gold gesprungen. Mit 1,86 Metern sicherte sich die 16-Jährige von der LG Rensburg/Büdelsdorf den Titel. Dabei profitierte sie von ihrer makellosen Bilanz bis zur Siegeshöhe. Drei Konkurrentinnen, die ebenfalls 1,86 Meter meisterten, hatten am Ende mehr Fehlversuche aufzuweisen und mussten sich der Jüngeren geschlagen geben.

„Nach der Qualifikation habe ich vielleicht mit einer Medaille geliebäugelt, aber nie an Gold gedacht“, erklärte Jeß und strahlte dabei übers ganze Gesicht. Mit stahlharten Nerven hatte sie die Konkurrenz im Griff und verwies die Bulgarin Mirela Demireva auf den Silberrang (ein Fehlversuch bei 1,82 Metern). Bronze wurde gleich zweimal vergeben. Lesyani Mayor (Kuba) und die Belgierin Hannelore Desmet stiegen gemeinsam aufs unterste Treppchen. Sie bezwangen die 1,86 Meter erst im zweiten Anlauf.

Obwohl die Schleswig-Holsteinerin zu den jüngsten Athletinnen der ganzen JWM zählt, bestach sie in Bydgoszcz durch enorme Konstanz. In der Qualifikation leistete sie sich keinen Patzer, im Finale erst bei 1,89 Metern, als sie schon aufgrund der Fehlversuchsregel im Vorteil war. Da sie als letzte der Top-Athletinnen an der Reihe war, konnte Jeß ihren letzten Sprung über 1,89 Meter sogar genießen. Niemand konnte sie mehr schlagen, da alle diese Höhe zuvor gerissen hatten.

Wie schon in der Qualifikation setzte sich im Finale das Favoritensterben fort. Sowohl die Russin Natylya Mamlina als auch Türkin Burcu Ayhan konnten nicht wie zuvor vermutet in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Diese Chance ließ sich Jeß nicht entgehen und holte Gold. Doppelt schön: Da die 16-Jährige erst dem ersten B-Jugend-Jahrgang angehört, kann sie 2010 das Unternehmen Titelverteidigung in Angriff nehmen.

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